Was ist Anthroposophische Medizin?

Die Basis der Anthroposophischen Medizin ist die Schulmedizin, die sich mit der physisch sichtbaren, messbaren Ebene eines Menschen befasst. Die Anthroposophische Medizin beschäftigt sich mehr mit der nicht sichtbaren, der geistigen Ebene eines Menschen und dient somit als eine Erweiterung der Schulmedizin. Wichtige Voraussetzung hierfür ist somit die Anerkennung einer Realität des Geistigen.

Ein Merkmal der Anthroposophischen Medizin sind zum Beispiel die vier Wesensglieder, die bei einem gesunden Menschen harmonisch zusammenwirken. Gibt es über eine längere Zeit ein Ungleichgewicht zwischen diesen Wesensgliedern, ist es wahrscheinlich, dass der Mensch erkrankt. Ziel ist es dann, dieses Gleichgewicht wieder herzustellen.

Wesentlich in der Anthroposophischen Medizin ist, dass nicht ausschliesslich die Erkrankung gesehen wird, sondern dass der Patient sich als Ganzes wahrgenommen fühlt, als Mensch mit all’ seinen Möglichkeiten und Fähigkeiten.

Der Förderverein Paracelsus-Spital hat die Aufgabe, die Anthroposophisch erweiterte Medizin, Pflege, Forschung und Therapien zu fördern und finanziell zu unterstützen, damit immer mehr Menschen von dieser ganzheitlichen Medizin als Heilungsweg profitieren können.